Al W. Mooney, geboren 1906, begann Mitte der 1920iger Jahre seine Karriere als Konstrukteur von Leichtflugzeugen . Er trat in die Mono Aircraft Corporation ein. Dort trug er wesentlich zum Erfolg der Monocoupe Serie bei. Als die Mono Aircraft Corporation die Produktion einstellte und er genügend Startkapital beschafft hatte, gründete er mit K.K.Culver zusammen die Culver Aircraft Corporation. Dort wirkte er zunächst bis zum Ende des 2. Weltkrieges und entwickelten unter anderem die Culver Cadet. Nach dem Krieg eröffnete er die Mooney Aircraft Company, die schon einmal kurz um 1925 existierte, neu und konstruierte die Monney M-18 Mite, ein kleines einsitziges Sportflugzeug mit Continental Motor. Die M-18 Mite hatte eine Spannweite von 8,20 m und brachte es auf eine Spitzengeschwindigkeit von 222 km/h. Insgesamt wurden 300 dieser Flugzeuge hergestellt. Ab den siebziger Jahren wurde die M-18 Mite auch als Bausatz für Hobbyheimwerker gefertigt.
1954 übernahm die Air Force den Flugplatz neben der Mooney-Fabrik und Al Monney war gezwungen seinen Firmensitz nach Kerville in Texas zu verlegen. Dort begann er mit der Entwicklung einer viersitzigen Maschine - die Geburtsstunde der Mooney M-20. Die M-20 war zunächst überwiegend aus Holz gefertigt und war zuverlässig und vor allem sehr ökonomisch. Sie wurde erstmal 1953 gefertigt und hatte ein Einziehfahrwerk sowie einen 152 PS starken Motor. Nachdem die Firma erneut in eine finanzielle Krise geriet, wurde die Firma übernommen und Al Mooney schied aus der Firma aus. Er und sein Bruder entschieden sich bei Lockheed weiterzuarbeiten, ihrer letzten Station bis zur Pensionierung.
Der Mooney M-20 folgte die M-20A und danach die Mark 21 (M-20C), die vollständig aus Metall gefertigt war und einen 182 PS starken Motor hatte. Weitere Modelle der Mooney Aircraft Corporation sind die Master (M-20D, die Super 21 (M-20E), die berühmte Alon Aircoupe als Mooney A-2A Cadet, die Mustang (M-22), die Mark 21 als Mooney Ranger, sowie die Executive 21 (M-20F) und die Statesman (M-20G). 1976 löste die Mooney 201 (m-20J) die Executive ab. Ihr folgten einige Versionen wie die Turbo Mooney 231 (M-20K) Das Modell Mooney 252 PFM (M-20L) hat einen Porsche Motor PFM-3200 mit 220 PS. !983 brachte Mooney der Prototypen der M-30 heraus. Sie hatte 6 Sitze und einen 367 Ps starken Motor. 1987 fusionierte Mooney mit Socata.
Technische Daten der Mooney M-20M Modell 257TLS:
Triebwerk: Turboladermotor Textron Lycoming TIO-540-AFIA mit 273 PS
Leistung: Reisegeschwindigkeit = 371km/h, Höchstgeschwindigkeit = 413 km/h und Dienstgipfelhöhe = 7620m
Gewicht: Leermasse = 913kg und max. Startgewicht = 1451kg
Abmessungen: Spannweite = 11m, Länge = 8,2m, Höhe = 2,5m und Tragflügelfläche = 16,24 qm
Quelle:Flugzeugtypen der Welt (Bechtermünz Verlag)