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Dauerhafte EinträgeLuftfahrt und mehr
Dieses Portal dient als Informationsplattform rund ums Thema Luftfahrt. Dies reicht von Flugzeugdaten bis hin zum Thema Raumfahrt. Besonderen Wert wird hier auf das Thema Flugwetter (weather forecast) gelegt. Dabei geht es nicht unbedingt um aktuelle Wetterdaten, sondern eher um Informationen und Erklärungen rund ums Thema Wetter und Fliegen. Fliegen ist nun einmal eine Fortbewegungsform, die sehr stark vom Wetter abhängig ist, und das Wetter spielt leider noch bei zu vielen Flugzeugunglücken eine entscheidende Rolle. Aber auch alle anderen Themen finden hier Ihren Platz. Es werden Flugplätze vorgestellt, oder auch Fluggesellschaften. Es sind auch alle Interessierten eingeladen Artikel zu schreiben. Einfach per Mail einschicken, dann werden sie schnellst möglich veröffentlicht. Wir haben auch einen kleinen Shop eingerichtet, in dem man Bücher oder Software zum Thema Luftfahrt findet.
Dauerhafte Einträge
Geschrieben von Flugwetter-Online
in Flugwetter
am
Donnerstag, 12. Juni 2008 11:00
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Abruf aktuelles Metar aller Flughäfen
Hier zwei Tools, mit dem man das aktuelle Wetter sowie Metar und Taf von NOAA abrufen kann
Wähle einfach einen Ort aus der Liste aus. Einfach den ICAO Location Indicator (Four letter code) des gewünschten Airports ins Feld eintragen und sie erhalten den weather forecast. Mehrere Indicators mit einem Space trennen. Dienstag, 6. Juli 2010Flugzeugabsturz Vilshofen
Am Samstag, den 3. Juli 2010 stürzte gegen 16.55 Uhr ein einmotoriges Kleinflugzeug kurz nach dem Start ca. 2,5 km westlich des Verkehrsflugplatzes Vilshofen ab. Die Absturzstelle befindet sich an einem Hang in unmittelbarer Nähe des Ortsteiles Hundsöd neben der Kreisstraße PA 86. Der 72-jährige österreichische Pilot war um 14.36 Uhr in Österreich vom Luftlandeplatz St. Georgen bei Ypps gestartet mit dem Ziel Vilshofen, wo er auch sicher landete. Bei seiner Maschine mit österreichischer Kennung handelte es sich um ein Kleinflugzeug in Eigenbau aus Holz mit Kunststoffbespannung. Um 16.50 Uhr startete der Pilot wieder vom Flugplatz Vilshofen, diesmal mit dem Ziel Luftlandeplatz St. Georgen. Laut Zeugenaussagen stürzte das Flugzeug kurz nach dem Start plötzlich ohne ersichtlichen Grund senkrecht zu Boden und zerschellte an einem Hang. Der Pilot wurde hierbei sofort getötet. Zur Absturzzeit war es windstill. Das Kleinflugzeug wurde total zerstört. Der Sachschaden wird derzeit auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Die weiteren Ermittlungen wurden von Beamten der Kripo Passau übernommen. Ein Sachverständiger der Bundesanstalt für Fluguntersuchung wurde zur weiteren Klärung hinzugezogen. Die Teile des Flugzeuges wurden sichergestellt.
Quelle: Polizei Bayern - PP Niederbayern Sonntag, 4. April 2010Absturz einer Cessna bei Landshut Ellermühle
Am Samstag, 03.04.2010 gegen 15.30 Uhr wurden beim Absturz einer einmotorigen Cessna 4 Personen lebensgefährlich verletzt. Nach ersten Ermittlungen war die Cessna gegen 14.20 Uhr vom Verkehrsflugplatz in Ellermühle gestartet. An Bord befanden sich der 66-jährige Pilot, ein 55-jährigen Mann, eine 37-jährigen Frau und ein 8-jährigen Junge als Passagiere. Als die Maschine sich im Landeanflug auf den Flugplatz Ellermühle befand stürzte sie etwa 1 km nordöstlich des Platzes neben der Staatsstraße in ein Feld, prallte gegen die Böschung und überschlug sich. daraufhin wurde das Flugzeug über die Straße geschleudert. Erst auf der anderen Seite kam es auf den Tragflächen zum Liegen. Die Insassen wurden durch den Aufprall schwerstverletzt und mussten durch die Rettungskräfte aus dem stark beschädigten Flugzeug geborgen werden. Nach Angaben der erstbehandelnden Ärzte besteht bei allen Personen Lebensgefahr.
Über die genaue Unfallursache können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Nach Auskunft des Towers Ellermühle hat der Pilot kurz vor dem Absturz Motorprobleme gemeldet. Zur Klärung der genauen Umstände des Absturzes wurden Flugsachverständige hinzugezogen. Quelle: Polizeipräsidium Niederbayern Donnerstag, 4. Februar 2010Hubschrauber bei Viernheim Autobahn 67 abgestürzt
Am Mittwoch, den 03.02.2010 stürzte ein amerikanischer Militärhubschrauber in einem Waldstück an der Autobahn 67, zwischen den Anschlussstellen Viernheimer Dreieck und Lorsch. Zum Zeitpunkt des Flugunfalles befanden sich 3 Personen im Hubschrauber, mindestens 2 davon starben. Der Hubschrauber explodierte nach dem Absturz und brannte aus. Die Absturzursache des Hubschraubers ist noch völlig unklar. Der Hubschrauber war vermutlich gegen 18 Uhr im benachbarten Mannheim-Sandhofen gestartet.
Quelle: Polizeipräsidium Südhessen Ergänzung vom 04.02.2010: Bestätigt sind mittlerweile 3 Tote, also alle Insassen des Helikopters (Möglicherweise haben sich noch mehr Personen an Bord befunden). Nun untersucht die US Armee den Hubschrauber-Absturz. Der Typ der Hubschraubers war eine Black Hawk UH 60. Der Hubschrauber befand zum Unfallzeitpunkt im Anflug auf den US-Flugplatz Coleman Barracks nördlich von Mannheim. Die Unfallstelle wurde abgeriegelt und zum militärischen Sicherheitsbereich erklärt, und somit konnte keinerlei Presse mehr zur Unglücksstelle vordringen. Es wurde wohl mit Beschlagnahme von Kameras und sogar mit Festnahmen gedroht. (Quelle: www.echo-online.de) Montag, 7. Dezember 2009Flugzeugabsturz am Flugplatz Egelsbach - Hessen
Am Montag, den 7. Dezember kam es am Flugplatz Egelsbach zu einem Flugzeugabsturz. Am Nachmittag, gegen 16.15 Uhr stürzte ein Flugzeug kurz nach dem Start vom Flugplatz Egelsbach in ein Waldgebiet östlich der Autobahn A661. Erste Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem abgestürzten Flugzeug um eine zweimotorische Turboprop-Maschine handelt. Laut Polizei hat das Flugzeug eine lange und breite Schneise in das Waldstück etwa fünf Kilometer östlich vom Flugplatz Egelsbach geschlagen. Über das Flugziel der Maschine und über mögliche Insassen liegen derzeit noch keine gesicherten Angaben vor. Das Waldgebiet wurde weiträumig abgesperrt. Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte sind am Unglücksort vor Ort.
Ergänzung: Entgegen ersten Meldungen stürzte die Maschine nicht kurz nach dem Start, sondern während des Landeanfluges ab. weitere Ergänzungen: "Nach ersten Erkenntnissen der Polizei stürzte ein zweimotoriges Geschäftsreiseflugzeug vom Typ Beechcraft 90, das zuvor in Bremen gestartet war, beim Landeanflug auf den Flugplatz Egelsbach in den Wald und brannte aus. Der Brand konnte durch die Feuerwehren aus der Region gelöscht werden. Die Polizei hat die Absturzstelle weiträumig abgesperrt; die Trümmer der Maschine verteilen sich über mehrere hundert Meter. Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürften sich zum Zeitpunkt des Absturzes drei Personen an Bord der Maschine befunden haben. Die Bundesstelle für Flugunfall-Untersuchungen in Braunschweig hat die Ermittlungen zur genauen Unglücksursache übernommen." Quelle: Offenbach, Pressestelle Bei weiteren Erkenntnissen wird dieser Artikel sofort aktualisiert. Zuletzt bearbeitet am 07.12.2009 20:12
Montag, 5. Oktober 2009Absturz Ultraleichtflugzeug bei Straßham
Am Sonntag, den 4. Oktober 2009 kam es zu einem Flugzeugabsturz bei Straßham im Landkreis Erding. Das Ultraleichtflugzeug war vom Fliegerhorst Erding gestartet und wollte zu einer Flugshow am Flugplatz in Straßham. Gegen 15.20 stürzte das Flugzeug nur etwa 500 Meter östlich von der Landebahn entfernt in ein Maisfeld. Der 39-jährige Pilot aus dem Landkreis Erding und sein 40-jähriger Flugpassagier aus dem Landkreis Mühldorf wurden zunächst schwer verletzt und mit Rettungshubschraubern in Münchener Krankenhäuser geflogen. Der Pilot ist in der Nacht zum Montag aufgrund seiner schweren Verletzungen gestorben. Die Ursache für den Flugzeugabsturz ist noch nicht bekannt. Die Kriminalpolizeiinspektion Erding hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft Landshut hat ein Gutachten angeordnet. Das Luftfahrtbundesamt wurde ebenfalls noch vor Ort in die Ermittlungen einbezogen. Die Höhe des Sachschadens ist noch unbekannt.
Quelle: Polizei-Bayern (Oberbayern Nord) Sonntag, 4. Oktober 2009Flugzeugabsturz am Sulzberg - zwei Tote
Am Freitag, den 2. Oktober 2009 kam es auf dem rund 1100 Meter hohen Sulzberg, im Gemeindebereich von Brannenburg südlich von Rosenheim, zu einem Absturz eines mit zwei Personen besetzten Sportflugzeuges vom Typ Cessna. Nach bisherigen Erkenntnissen war die Cessna mit einem 70-jährigen Piloten und seinem 69-jährigen Begleiter am Freitag gegen Mittag in St. Johann/Tirol gestartet, ihr Flugziel war Michelstadt im Odenwald (Hessen). Nachdem die Maschine am Abend nicht in Michelstadt eintrafen, alarmierte der Flugplatz in Michelstadt die Flugsicherung in Münster. Peilungen ergaben dann Standortkoordinaten im Bereich des 1100 Meter hohen Sulzberges. Bei den daraufhin eingeleiteten Suchmaßnahmen, konnte die abgestürzte Cessna von einem SAR Hubschrauber rund 100 Meter unterhalb des Sulzberggipfels in extrem steilem und bewaldetem Gebiet geortet werden. Kurz nach Mitternacht gelangten Kräfte der Bergwacht zur Unfallstelle. Bei beiden Insassen konnte vom hinzugezogener Arzt nur noch deren Tod feststellt werden. Noch in der Nacht haben die Staatsanwaltschaft Traunstein und Beamte der Kripo Rosenheim die Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen. Die Bergungsmaßnahmen liefen mit Hubschrauberunterstützung, da sie sich aufgrund des alpinen Geländes äußerst schwierig gestalten.
Donnerstag, 24. September 2009Flugzeugabsturz Leutkirch und Schönhagen
Am Mittwoch, den 23. September 2009 kam es in der Nähe des Flugplatzes Unterzeil zu einem Flugzeugabsturz, bei dem der Pilot schwer verletzt wurde. Zum Unfall kam es gegen 13.30, die einmotorige Maschine des Typs BO 209 stürzte wenige hundert Meter vom Flugplatz Unterzeil auf ein freies Wiesengelände. Im Flugzeug befand sich zum Unfallzeitpunkt nur der Pilot, er wurde schwer verletzt in eine Krankenhaus gebracht. Quelle: Polizeidirektion Ravensburg
Ebenfalls am 23. September ereignete sich ein Flugzeugabsturz in der Nähe des Flugplatzes Schönhagen, südlich von Berlin. Im flugzeug befand sich Berlins Ex-Bausenator Klaus Riebschläger (69, SPD), der Hobby-Pilot war. Er war gegen 10.00 Uhr mit seiner Maschine vom Typ Aquila AT01 vom Flugplatz Schönhagen gestartet. Wenige Minuten später stürzte er mit dem Flugzeug aus etwa 100 Meter Höhe in einen Wald. Die Unglücksstelle ist etwa 1 km vom Flugplatz entfernt. Die eingetroffenen Rettungskräfte konnten den Piloten nur noch tot aus dem Flugzeugwrack bergen. Die Ursache für den Absturz ist unklar, ob ein technischer Defekt vorlag, oder ob der Pilot eventuell gesundheitliche Probleme hatte (Herzinfarkt) muss nun von der Bundesstelle für Fluguntersuchungen geklärt werden. Samstag, 22. August 2009Flugzeugabsturz Hamburg
22..08.2009 Hamburg - Flugzeugabsturz: Beim Absturz eines Wasserflugzeuges vom Typ Cessna 206, ist am Samstag, den 22. August 2009 ein Frau um Leben gekommen. Die Unglücksmaschine ist aus bislang ungeklärter Ursache bei der Landung im Hafenbecken (Baakenhafen) gekentert. Das Flugzeug lag anschließend auf dem Dach im Wasser. Der 42-jährige Pilot konnte sich selbst aus dem Flieger befreien. In der Kabine des Flugzeuges befand sich ein Ehepaar, welches sich zeitweise unter Wasser befand. Polizisten kam zur Hilf, sprangen ins Wasser, um die 52-Jährige und ihren 57-jährigen Ehemann zu retten. Aber erst Feuerwehrtauchern gelang es, die beiden zu bergen. Die Frau und der Mann erlagen dann ihren schweren Verletzungen im Krankenhaus. Das Flugzeug war relativ neu. In Hamburg ist dies das zweite Unglück eines Wasserflugzeuges, nachdem vor 3 Jahren bei einem Absturz 5 Menschen ums Leben gekommen sind.
Quelle: Focus Auf youtube findet zumindest auch ein Video für den Zeitraum nach dem Flugzeugabsturz. Samstag, 15. August 2009Fliegen mit GAFOR
Heute möchte ich einmal ein paar Gedanken zum Fliegen mit dem GAFOR loswerden. Erst einmal sei festgestellt, das GAFOR (General Aviation Forecast) nicht nur in Deutschland erstellt wird, sondern international in vielen Ländern. Allerdings gibt es zwar einheitliche Richtlinien, aber auch teils gravierende Unterschiede. Ich konzentriere mich hier einmal auf die GAFOR Berichte für die Länder Deutschland, Österreich, Schweiz und Frankreich. Einen ersten wichtigen Unterschied gibt es zwischen den GAFOR-Berichten von Deutschland und Frankreich einerseits und der Schweiz und Österreich andererseits. In Frankreich und Deutschland werden Gebiete eingestuft, in der Schweiz und in Österreich Flugstrecken. Das macht auf Grund der Orografie sicherlich auch Sinn. Allerdings können beide Einstufungen so ihre Tücken mit sich bringen. In Deutschland und Frankreich gibt es oft sehr große Gebiete, die eingestuft werden müssen. Wenn man bedenkt wie unterschiedlich Wetter schon innerhalb kleinerer Gebiete sein kann, wird sicherlich jedem klar, wie gut oder schlecht eine Einstufung mit einem Buchstaben/Zahlencode sein kann. Vielleicht hier auch gleich eine Anmerkung, die glaube ich nicht jedem Pilot bewusst ist. Im Luftfahrthandbuch AIP VFR werden Piloten darauf hingewiesen, daß die vorhergesagten Einstufungen der Sichtflugmöglichkeiten im größten Teil der jeweiligen Gebiete vorherrschend sein sollen. Da verstecken sich gleich zwei schwammige Einschränkungen, nämlich im größten Teil der Gebiete und dann auch nur vorherrschend. Es ist also nicht garantiert, daß wirklich überall im eingestuften Gebiet auch die angegeben Bedingungen vorhanden sind. Kleinräumige oder kurzzeitige Abweichungen sind jederzeit möglich. Da größten Teil und vorherrschend nicht mit Zahlenwerten definiert sind, kann man sich auch vorstellen, daß die Wetterberater dies eventuell auch geringfügig anders interpretieren. Bei dem einen sind zum größten Teil halt 95%, bei dem anderen 85%. Jedoch gibt es auch hier noch einen Anhaltspunkt und das wären die Flugplätze im jeweiligen Gebiet. Um aber einmal zu verdeutlichen, wie kompliziert solch eine Einstufung sein kann hier ein konstruiertes Beispiel. Im Gebiet 43 herrschen bei einer Hochdruckwetterlage zu 95% CAVOK Bedingungen vor, lediglich der Flugplatz Kassel-Calden sitzt in einem Nebelloch. Dies ist auch auf dem Satellitenbild eindeutig abzugrenzen. Wie soll man dieses Gebiet nun einstufen ? Nach den Richtlinien ganz eindeutig mit "C". Aber was sagt wohl der Pilot, der in Kassel sitzt und diese Gafor-Einstufung zu lesen bekommt ? Diese Problematik wird es sicherlich auch geben, wenn man Strecken einstuft, aber ich könnte mir vorstellen, daß man hier auch einmal zu einer schlechteren Einstufung greift, wenn ein Stück der Strecke eben nicht befliegbar ist. Für mich zeigt dies auf jeden Fall eines ganz deutlich. Ich sollte mich nicht allein auf die GAFOR-Einstufung verlassen, sondern soviel wie möglich anderen Informationen mit einbeziehen. Glücklicherweise sind die meisten Länder dazu übergegangen, an ihre Einstufungen noch zusätzliche Informationen anzuhängen. Dies geschieht meist in der Form, daß ein Wetter für ein Gebiet und Zeitraum an die Einstufung rangehängt wird. Dies bietet meiner Meinung nach einen enormen Vorteil, vor allem bei Schauer und Gewitterlagen. Auch dies sind nun einmal Erscheinungen, die oft nur sehr punktuell schlechtere Bedingungen mit sich bringen und durchaus nicht vorherrschend und auch nicht im größten Teil des Gebietes anzutreffen sind. Ist nun ein Gebiet z.B. mit "O" eingestuft, aber es erscheint noch ein OCNL TSRA als Bemerkung, ist dies für den Piloten doch wesentlich hilfreicher als ein schlichtes "O". Wenn man noch dazu bedenkt, daß in leichten Gewittern nicht zwingend die Bedingungen unter die "O" Stufe rutschen, ist diese Information umso wichtiger. Wer fliegt schon gern in Gewittern rum. Auch in den anderen Ländern, außer der Schweiz werden solche Wetterinformationen mitgeliefert. In Österreich erscheinen diese bei der Kartendarstellung unter den jeweiligen Gebietseinstufungen, in Frankreich erfolgt diese Angabe oft hinter der Einstufung mit LOC oder TEMPO/BECMG und einer Zeitangabe. So das waren meine ersten Gedanken zum Fliegen mit GAFOR. Vielleicht gibt es ja dem ein oder anderen Piloten einen Gedankenanstoß.
Montag, 10. August 2009Gyrocopter-Absturz - zwei Tote
Am Freitag, den 07. August 2009 stürzte ein Ultrleichthubschrauber - ein Gyrocopter bei Göttingen (Niedersachsen) in ein Waldstück. Der 56 Jahre alte Pilot und sein 50-jähriger Mitinsasse wurden in dem total verformten Flieger eingeklemmt. Beide Insassen wurde so schwer verletzt, daß sie später ihren Verletzungen erlagen. Was zu dem tragischen Unglück geführt hat, ist bislang vollkommen unklar. Die Polizei ermittelt in dieser Angelegenheit. Die Überreste des Gyrocopters wurden beschlagnahmt, die BFU untersucht den Fall. Laut Polizei hatten Zeugen beobachtet, wie der Motor des Fluggerätes zeitweise stotterte. Der Pilot hatte daraufhin versucht, auf einem Parkplatz notzulanden.
Um eine Vorstellung zu bekommen, was ein Gyrocopter ist, hier ein Video von einem Gyrocopter im Einsatz, allerdings zum Glück ohne Absturz. Ein Tragschrauber (Gyrocopter) ist eine Mischung zwischen einem Ultraleichtflieger und einem Hubschrauber. Er ähnelt in seiner Funktionsweise einem Hubschrauber. Jedoch wird der Rotor nicht durch ein Triebwerk, sondern durch den Fahrtwind in Drehung versetzt. Dienstag, 28. Juli 2009GAFOR - General Aviation Forecast
Der GAFOR (General Aviation Forecast) ist eine Flugwettervorhersage für die Allgemeine Luftfahrt. In Deutschland wird der GAFOR für einzelne Gebiete vorhergesagt und es werden mehrmals täglich für drei Bereiche Berichte erstellt.
Bereich Nord - Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36 Bereich Mitte - Gebiete 24 bis 28 und 37 bis 64 Bereich Süd - Gebiete 71 bis 84 GAFOR-Gebiete in Deutschland In Deutschland gibt es 68 GAFOR-Vorhersagegebiete. Für jedes Gebiet gibt es eine Beschreibung der flugklimatologischen Verhältnisse, also eine Beschreibung über besondere Bedingungen für Sicht, Wolken, Wind, Turbulenz und signifikanten Stau- und Leeerscheinungen bei bestimmten Wetterlagen. ( nachzulesen in der sogenannte Regionale Flugklimatologie, die auf der Homepage des DWD veröffentlicht ist) Ein GAFOR-Bericht ist unterteilt in verschiedene Punkte: Wetterlage und Entwicklung - hier erfolgt eine kurze Beschreibung der Lage von Drucksystemen, Luftmassen und Fronten Wettergeschehen - Kurze Hinweise über signifikante Wettererscheinungen wie Gewitter, Nebel usw. Wind und Temperatur - hier werden Höhenwinde für 1500, 2000, 3000, 5000 Fuss über MSL sowie FL100 angegeben. Turbulenz bis FL100 - hier wird angegeben ob in einem Bereich Turbulenzgefahr besteht. Nicht erwähnt werden Turbulenzen, die in Zusammenhang mit Schauern oder Gewittern auftreten. Nullgradgrenze - die Angabe erfolgt in Fuss über MSL oder in FL danach folgt ---> Vorhersage der Sichtflugmöglichkeiten für die einzelnen GAFOR-Gebiete Die Wettervorhersage wird in drei Abschnitte mit einer jeweiligen Gültigkeit von 2 Stunden unterteilt und mit drei Buchstaben nach dem ICAO-Alphabet beschrieben. Es werden 5 Sichtflugstufen unterschieden. Anhand der unten gezeigten GAFOR-Tabelle kann der Code schnell ausgewertet werden. Die Tabelle ist gestaffelt nach Hauptwolkenuntergrenze (mindestens ein Bedeckungsgrad von 5/8) in Fuß über der Bezugshöhe, sowie der Bodensichtweite in Metern. ![]() Bezugshöhe der GAFOR-Gebiete In Deutschland gibt es große Höhenunterschiede und diese müssen bei der Einstufung ebenfalls berücksichtigt werden. Als Grundlage für die Einstufung wurde für jedes Vorhersagegebiet eine Bezugshöhe festgelegt. Diese Bezugshöhe ist für den überwiegenden Teil des Gebietes repräsentativ. Natürlich gibt es in einigen Gebieten einzelne Erhebungen, die oberhalb der Bezugshöhe liegen. Dadurch wird vermieden, dass ein Gebiet als geschlossen eingestuft werden müsste, nur weil ein einzelner Berggipfel in Wolken ist. Die Gebietsteile, die oberhalb der Bezugshöhe liegen, sind in der Übersichtskarte GAFOR-Gebiete Deutschland des DWDs rot gekennzeichnet. Diese Karte ist für die Nutzung von GAFOR-Vorhersagen notwendig, um die für die Planung notwendigen Gebiete auswählen zu können. In dieser Karte sind ebenfalls die Gebietsnummern und Bezugshöhen eingetragen. Sie kann beim Luftfahrtbedarfshandel im Block angefordert werden. Nur bei der Verwendung der Selfbriefingsysteme pc_met und FlugMet wird eine entsprechende geografische Darstellung bereits angeboten. (Eine Suche im WWW führt auch zum Erfolg). Seit dem 05.11.2008 wurden einige Verbesserungen beim GAFOR durch den DWD durchgeführt. Die Gebiete wurden leicht angebpasst, es wurden 4 Gebiete hinzugefügt und es wurde eine Vorhersage für signifikantes Wetter, wie Gewitter, Schauer oder Nebel eingeführt. Dies werden zusätzlich zu den angegebenen Einstufen, kombiniert mit einem Hinweis auf die Ausbreitung der zu erwartenden Wettererscheinung im GAFOR-Gebiet in Form einer Abkürzung angegeben. Abkürzungen - Wetterbeschreibungen BLSN blowing snow– Schneetreiben DS dust storm – Staubsturm DZ drizzle – Niesel-, Sprühregen FC tornado – Tornado FG fog – Nebel FZ freezing – gefrierend GR hail – Hagel GS small hail or snow pellets – Graupel PL ice pellets – Eiskörner RA rain – Regen SH shower – Schauer SN snow – Schnee SS sand storm – Sandsturm TS thunderstorm – Gewitter Abkürzung - Ausbreitung von Wettererscheinungen ISOL isolated – vereinzelt flächenhaftes Auftreten im GAFOR-Gebiet von weniger als 50 % OCNL occasional – gelegentlich flächenhaftes Auftreten im GAFOR-Gebiet von 50 - 75 % FRQ frequent – verbreitet flächenhaftes Auf treten im GAFOR-Gebiet von mehr als 75 % Geografische Bezeichnung und Bezugshöhen der GAFOR-Gebiete Gebiet Bezeichnung Bezugshöhe (ft MSL) 00 -- Deutsche Bucht -- 0 01 -- Ostfriesland -- 200 02 -- Nordfriesland-Dithmarschen -- 100 03 -- Schleswig-Holsteinische Geest -- 200 04 -- Schleswig-Holsteinisches Hügelland -- 300 05 -- Nordwestliches Niedersachsen -- 200 06 -- Lüneburger Heide -- 400 07 -- Westliches Niedersachsen -- 300 08 -- Hannover und Braunschweig -- 600 09 -- Teutoburger Wald -- 700 10 -- Weser-Leine Bergland -- 1400 11 -- Mecklenburgisches Tiefland -- 300 12 -- Vorpommern -- 200 13 -- Westliche Mecklenburgische Seenplatte und Prignitz -- 400 14 -- Östliche Mecklenburgische Seenplatte und Uckermark -- 400 15 -- Altmark -- 400 16 -- Fläming -- 600 17 -- Havelland -- 300 18 -- Barnim und Oderbruch -- 400 19 -- Dahme-Spree-Gebiet und Gubener Waldland -- 400 20 -- Magdeburger Börde und Nördliches Harzvorland -- 700 21 -- Harz -- 2300 22 -- Leipziger Tieflandsbucht und Elbe-Elster Niederung -- 600 23 -- Niederlausitzer Heiden -- 600 24 -- Thüringer Becken -- 1400 25 -- Mittelsächsisches Hügelland -- 1300 26 -- Oberlausitz und Lausitzer Gebirge -- 1500 27 -- Thüringer Wald -- 2800 28 -- Erzgebirge -- 2800 31 -- Niederrheinisches Tiefland -- 400 32 -- Münsterland -- 500 33 -- Ruhrgebiet und Ostwestfalen -- 800 34 -- Niederrheinische Bucht -- 700 35 -- Bergisches Land -- 1400 36 -- Sauerland -- 2400 37 -- Eifel -- 2000 38 -- Neuwieder Becken -- 1000 39 -- Westerwald --1900 41 -- Hunsrück -- 2300 42 -- Taunus -- 2000 43 -- Nordhessisches Bergland und Vogelsberg -- 2000 44 -- Rheinpfalz und Saarland -- 1900 45 -- Rhein-Main Gebiet und Wetterau -- 800 46 -- Odenwald und Spessart -- 1800 47 -- Rhön -- 2800 50 -- Südlicher Oberrheingraben -- 1100 51 -- Mittlerer Oberrheingraben -- 800 52 -- Kraichgau -- 1100 53 -- Oberer und mittlerer Neckarraum -- 1700 54 -- Mainfranken und Nördliches Unterfranken -- 1400 55 -- Kocher-Jagst-Gebiet und Frankenhöhe -- 1900 56 -- Mittelfranken -- 1700 57 -- Oberfranken -- 1900 58 -- Frankenwald und Fichtelgebirge -- 2700 61 -- Schwarzwald -- 4000 62 -- Schwäbische Alb -- 3000 63 -- Fränkische Alb -- 2000 64 -- Oberpfälzer Wald -- 2400 71 -- Bodenseeraum -- 2100 72 -- Schwäbische Hochebene -- 2400 73 -- Westliche Donauniederung -- 1700 74 -- Südbayerisches Hügelland -- 1800 75 -- Östliche Donau- und Naabniederung -- 1600 76 -- Bayerischer Wald -- 3300 81 -- Westliches Alpenvorland -- 3300 82 -- Östliches Alpenvorland -- 2500 83 -- Allgäuer Alpen -- 6500 84 -- Östliche Bayerische Alpen -- 6500 Analog zu den GAFOR-Gebiete Vorhersagen werden GAFOR-Gebietewarnungen für die jeweiligen GAFOR-Gebiete erstellt. Dies sind kurzgefasste Warnhinweise für die Luftfahrt und informieren über signifikante Wettererscheinungen wie Gewitter mit oder ohne Hagel, Sturmböen, gefrierender Niederschlag usw. die für am Boden abgestellte Flugzeuge, Flughafenanlagen und Flughafendienste eine Gefahr darstellen können. Diese Warnungen gelten für alle Flugplätze, die in dem betreffenden Gebiet liegen. Sturm -- ab einer mittleren Windgeschwindigkeit von größer/gleich 34 kt und/oder Böen von größer/gleich 41 kt Gewitter -- Auftreten von Gewitter Hagel -- Hagelkörner > 0,5 cm Schnee -- mäßiger oder starker Schneefall (> 5 cm in 6 Stunden oder >10 cm in 12 Stunden) oder Schneeverwehungen Glatteis -- Eisansatz an Gegenständen und/oder Glatteisbildung am Boden Zuletzt bearbeitet am 28.07.2009 13:26
Dienstag, 21. Juli 2009Flugzeugabstürze in Deutschland Januar -März 2009
Hier nun die Liste aller Flugunfälle und Flugzeugabstürze in Deutschland in den Monaten Januar bis März 2009. Die Anzahl der schwereren Flugunfälle in diesen 3 Monaten ist glücklicherweise nicht zu hoch, jedoch sind insgesamt 8 Tote, 2 schwer Verletzte und 2 leicht verletzte zu beklagen. Die Wintermonate scheinen eben wirklich nicht das besten Flugbedingungen zu gewährleisten.
14.01.2009 gegen 20.10 Uhr - Nordhorn-Lingen: Im Sichtanflug bei Nacht auf die Landebahn 06 des unkontrollierten Heimatflugplatzes kollidierte das Flugzeug beim Eindrehen in den Endteil in einer steilen Linkskurve mit den Bäumen des umgebenden Hochwaldes. Das Flugzeug wurde zerstört, 3 Tote. Luftfahrtzeug: Socata TB20 17.01.2009 gegen 12.25 Uhr - Leutkirch: Beim Start auf der Piste 24 trat eine Triebwerksstörung auf. Mit bereits eingezogenem Fahrwerk setzte das Flugzeug hinter dem Bahnende auf, sprang und rutschte gegen die Karkasse einer Asphaltstraße. Durch den Anprall wurde es auf der gegenüberliegenden Straßenseite auf eine Wiese geschleudert. Das Flugzeug wurde schwer beschädigt, es gab 2 Schwerstverletzte. Luftfahrzeug: Siai-March. F260 19.01.2009 gegen 12.40 Uhr - Königstein: Auf dem Weg von Frankfurt/Main nach Reichelsheim/Wetterau kollidierte das Flugzeug im Reiseflug mit einem Berg. Das Flugzeug wurde zerstört, 1 Toter. Luftfahrtzeug: Piper 42720 24.02.2009 gegen 16.05 Uhr - Kronprinzenkoog (Schleswig-Holstein): Während eines Rundfluges stürzte das Flugzeug auf einen Acker. Das Flugzeug wurde zerstört, 4 Tote sind zu beklagen. Luftfahrzeug: Cirrus Design SR22 15.03.2009 gegen 14.20 Uhr - Aachen-Merzbrück: Bei der Landung setzte das Flugzeug ca. 250 m vor der Piste hart auf. Dabei kollidierte die rechte Tragfläche mit einem Hindernis. Das Flugzeug wurde schwer beschädigt, es gab 2 leicht Verletzte. Luftfahrzeug: Piper 28181 Quelle: Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung Zuletzt bearbeitet am 27.07.2009 10:55
Mittwoch, 15. Juli 2009Absturz eines Doppeldecker - Kunstflugzeug Großostheim
12.07.2009 - Großostheim im Kreis Aschaffenburg:
Beim Flugtag in Großostheim im Kreis Aschaffenburg erfasst ein Sportflugzeug (Doppeldecker) beim Versuch eines Loopings beim Kunstflug ein Auto mit einer dreiköpfigen Familie an Bord. Die Eltern wurden leicht verletzt, die Tochter mittelschwer. Der Pilot kam mit leichten Verletzungen davon. Der Pilot war beim Loopingversuch zu tief geflogen und erfasste mit dem Fahrwerk das Auto auf der Zufahrtsstraße zum Flugplatz. Das Fahrwerk wurde abgerissen, Auto und Flugzeug wurden in einen Acker geschleudert. Da an Flugtagen, oft genug Kameras dabei sind, gibt es zu diesem Flugzeugabsturz auch ein Video. Zuletzt bearbeitet am 27.07.2009 10:57
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